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Das Wasserfallenderby Drucken E-Mail
Zweimal Jährlich ruft Sörenberg ganz laut aus!

Nebst dem bekannten Europaparkcup für die Jo findet einmal Jährlich das Wasserfallenderby statt. Dieser Event ist ein ganz besonderer Event für alle Athleten! Es finden an einem Wochenende 5 Läufe in 4 Rennen in 3 Disziplinen an 2 Tagen mit nur 1`nem Ziel statt. Dem Gesamtsieg des Wasserfallenderbys.

Bei Sommerlichen Temperaturen fanden am Samstag den 12.03 auf der Rischlipiste die ersten beiden Riesenslalomrennen statt. Dabei wurde ein neuer Rekord in Sache der Anzahl an Toren aufgestellt. Es wurden sage und schreibe über 46 Tore verbaut (6 Tore mehr als sonst und mit weniger Doppeltoren). Es war ein rennen bei schönem Wetter mit einem sehr gutem Starterfeld welche allesamt grösste Probleme hatten. Daher eignete sich dieses Rennens sehr um ein gutes Resultat herauszufahren. Unkonzentriertheit, Fehler und ohne die nötige Aggressivität wurde diese Chance nicht genutzt. Siggi (unser ober Boss) nützte dies eiskalt aus und bewies uns allen was er noch in einem langsamen Lauf mit Haarnadelkurven alles kann. Der zweite Lauf war deutlich flüssiger gesteckt doch gefahren wurde wie im ersten!

Um diese Läufe möglichst schnell zu vergessen wurden die Jungs direkt an den Nachtslalom gefahren! Dort mussten sie selbst starten da sich mein Skischuh einen kleinen streich spielte indem er sich Stück für Stück auflöste. Nach einer kurzen Reperatursessoin war er so provisorisch repariert das es möglich war an dem Super G starten zu können. Nach einer kurzen aber intensiven Nacht inklusiver Begegnung eines kompletten Gelenders im Hotelgang standen wir ohne zu zögern voller Tatendrang auf. Dieser Super G war für mich der absolute Höhepunkt der Saison! Stets mit grosser Klappe wurde versprochen an diesem rennen eine gute Leistung zu zeigen!

Wie es auch kommen musste +10°C und stets dem regen nahe konnte der „Super G“ durchgeführt werden. Schon bei der Besichtigung wurde mir klar, dass es ein Kampf gegen sich selbst geben wird. Flach flacher tiefste Hocke, 1.5 min Kauerposition + einen Zielsteilhang mit kurven ist nichts für weich eier.

Sämi nahm das Rennen vor mir in Angriff. Oben wählte er einen leicht zu direkten Weg welcher ihm später einige Zeit einbrachte. Kurz darauf durfte ich mich ins Vergnügen stürzen. Schon nach dem freien Fall (Steilhang) merkte ich das ich zwei Raketen an meinen Füssen montiert hatte. Doch dies half mir nicht sehr viel da ich schon nach kürzester Zeit meine Beine spürte! Da gab es nur noch eine Medizin! Auf die Zähne beissen und noch tiefer in die Hocke gehen. Das Problem kam ca. 1 min später direkt auf mich zu! Die Einfahrt in den Zielhang ohne irgendeine Kraftreserve. Rücklage, innenski, Bodenwelle irgendwie über diese Ziellinie kommen und zum Bremsen sich fallen lassen war mein Plan.

Das verrückte daran war, dass es auch noch klappte! Und wie!?! Einer der begehrten Podestplätze konnte in dieser Saison zum ersten Mal von einem Baseler besetzt werden.

Ach und übrigens Sämi…. Wie viel stohts ich unserem Duell!?!

 

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