| Der Mythos Lauberhorn |
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Ein nicht ganznormaler Freitagmorgen! Aufgeregte, überpünktlich und gespant wartenden Athleten warteten quirlig um 6.00 Uhr morgens auf das Skibüssli! Adrenalin, Spannung und ganz viel Leidenschaft lag in der Luft. Wild wurde durcheinander geschwärmt und erzählt, die Ski wurden kritisch wie nie begutachtet und erste Diskusionen über die kleinste Hocke wurden geführt. Wenn all diese Symptome auftreten muss es sich um etwas Besonderes handeln. Das Lauberhornweekend! Drei Tage den Spuren der Stars ganz nahe auf der Originalstrecke. Starke Nervosität machte sich am Start bereit und Cedi hatte volle Hände zu tun diverse Ängste zu nehmen. Der Auftrag für die erste Fahrt war, dass alle eine Besichtigungsfahrt machen um zu fühlen wie sich die Piste, Geschwindigkeit und der Sprung anfüllt. Nach der ersten Fahrt war die Begeisterung im Ziel riesig! „Mega coool, ih bi über e Russisprung gsprunge und s isch gar nid so schlimm gse“ war wohl der Standartspruch. Von Fahrt zu fahrt tasteten sich alle näher an ihr Limit und das obwohl das Licht schlechter und schlechter wurde. Nachmittags konnte nicht mehr trainiert werden! Aus diesem Grund wurde kurzerhand ein Sprungtraining im Slalomhang durchgeführt. Nach einem intensiven Tag checkte Cedi für alle in unserem Hotel in Interlaken ein. Da Cedi nun abreisen musste und ich nicht am Freitag anwesend sein konnte gab es einen fliegenden Wechsel der Trainer in Interlaken mit kleineren Problemen auf welche nicht weiter eingegangen werden muss ;-). Samstagmorgen: Der Tag an dem ein hartgeführtes Duell in die zweite rund ging startete nicht wunschgemäss. Eine Tasche die abhanden gekommen ist kostete einige Nerven und Telefonate. Dank der super Hilfe von Beat konnte das Problem provisorisch behoben werden und die Junioren konnten an dem Rennen Teilnehmen. Das perfekte Wetter und die geniale Piste boten äusserst faire Umstände für das seit Tagen andauernde Duell zwischen den wohl grössten Konkurrenten (Teamintern). Das sensationelle Wetter zog zahlreiche Hobbysportler in die Jungfrauregion. Zahlreiche Touristen versammelten sich entlang der Rennstrecke und warteten gespannt auf den Start des Rennens. Es war ein sensationelles Ambiente verpackt in einer atemberaubenden Region bei bestem Wetter. Perfekte Umstände um sich waghalsig das Lauberhorn hinunter zu stürzen. Ein Rennen wie aus dem Bilderbuch konnte durchgeführt werden. Spektakuläre Passagen, Zehntelsekundenentscheidungen und riesige Sprünge wurden dem Publikum geboten. Unsere Junioren zeigten eine solide Leistung. Sicher bezwangen sie die Piste doch hatten sie keine Chance mit den besten der Elite mitzuhalten. Michi krallte sich zu sehr an die Ideallinie in seinem ersten SG rennen. Bei Sämi war kein grösserer Fehler im ersten Lauf ersichtlich doch schnell war er nicht. Das Duell aber musste er nach diesen Fahrten abhaken, „was ihn glaube ich ziemlich gefuchst hat“. Die Jo`s hatten das Vergnügen das Renngeschehen der Junioren einen Tag lang zu verfolgen und darum zu beten, dass am morgigen Tag auch noch schönes Wetter ist. Ein superschöner Tag mit Teilerfolgen neigte sich dem Ende zu! Die Junioren verliessen uns in Richtung Basel und ich verbrachte mit den Jo einen sehr amüsanten Abend (Joe + … = <3) ;-). Am Sonntagmorgen überraschte uns Petrus. Es regnete in Strömen doch uns hielt nichts davon ab trotzdem auf den Berg zu fahren. (Die Vorfreude war schliesslich riesig) Nach vier Stunden des Wartens wurde das Rennen endgültig abgesagt. Sehr zum enttäuschen allen Athleten verliessen wir das das Startgelände. Traurig, schwer enttäuscht machten mir uns auf den Heimweg. (Totenstille herrschte im Büsli) Kurzerhand endschloss ich mich mit der ganzen Jungmannschaft einen kurzen Zwischenhalt in dem Restaurant zur Goldenen Möwe einen kurzen Zwischenhalt einzulegen um die Stimmung etwas anzuheben. Ein Wochenende voller Emotionen viel dem Wetter zunichte. Vielen Dank für euren Tollen Einsatz und gute Disziplin Hannes Brandtner |
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