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OSSV Final by Michi & Schnappy Drucken E-Mail

Freitagabend

Das Weekend begann schon sehr gut, ich und mein 24/7 Gratisdriver auch genannt Mum, suchten zuerst einmal das Haus von unsrem 2. Athleten. Im gefühlten 17. Anlauf fanden wir es dann. Michi war auch schon voll parat und wartete auf seinen Shuttle.

Wir beluden unser nicht ganz übliches Büsli, als gerade die Bekanntschaft vom letzten Wochenende im Sörenberg vorbei fuhr J (Auch bekannt als die Nachbarin von Michi).

Und schon ging’s los, wir waren noch nicht einmal in Zürich, als wir schon mit dem ersten Stau auf Tuchfühlung gingen. Diese war doch relativ schnell überstanden und wir“ cruuusten“ der Goldküste entlang. Schnappy war heute Abend als Navigator gebucht. Dieser machte seinen Job gar nicht mal so übel und wir kamen in „Simon-Aman-euse-doppel-olympia-sieger-mir-si-stolzz-uf-die-city-down-town“ an, wie an jeder Laterne gelesen werden konnte.

Wir checkten in unser Hinterland-Penthouse ein, und beschlossen dem Iglu im Gras noch einen klitze-kleinen Besuch ab zu statten. Wir mussten jedoch feststellen, dass die Dorfjugend schon im Bett war, und nur die Sektion Masters (Senioren) das Nachtleben auskosteten. Also fiel die zweite Runde (nein, nicht ins Wasser. Aber ins Bett).

Renntag

Wir schliefen wie 2 Murmeltierchen und wachten erst kurz vor dem Ende der Startnummernausgabe auf. Zitat Sämi „Geniales Teiming“ Kurz darauf waren wir schon in der antiken Gondelbahn, die selbst im Museum noch aus der Reihe getanzt wäre. Leicht gereizt bemerkte Schnappy, dass ihm 2 relativ wichtige Dinge fehlten. Es waren zwar nicht wie in unsrem Verein üblich, die Innenschuhe, aber ohne Stöcke fährt es sich auch nicht wirklich gut.

Doch die charmante Rettung in Form einer Intersportangestellten an der Bergstation, zeigte sich hilfsbereit und half mir gegen ein kleines Trinkgeld aus der Patsche.

Die Offiziellen liessen uns noch gerade so zur Besichtigung und Sämi durfte mit Begeisterung feststellen, dass es ein sehr enger jedoch wenig drehender Lauf war, in dem sicher kein Auge trocken bleiben würde. Ich sollte damit definitiv rechtbehalten. Sämi zeigte einen sehr aggressiven Lauf und dabei schlich sich ein grober Fehler ein. Mich zeigte sich von seiner besten Seite und realisierte eine sehr gute Zeit.

Da ohne Wasserski, abseits der Rennpiste nicht an Schifahren zu denken war, verbrachten wir den ganzen Tag bis zum zweiten Lauf in dem Biosolarium. Wie wir noch merken würden, war es 5-10 Stufen zu Hoch eingestellt ;)

Den zweiten Lauf könnte ich schon als Sensationslauf ohne Fehler bezeichnen, jedoch war die Konkurrenz ähnlich begeistert vom Lauf und war auch erheblich schneller.

Michi lief es im 2. Lauf nicht mehr ganz so rund, da es ein Lauf mit Ecken und Kanten war. Er schlug sich aber trotzdem gut und lieferte ein sauberes Resultat ab.

Siegerehrung

Die 2. Ewigkeit bis zur Siegerehrung verbrachten wir ebenfalls in dem Biosolarium. Wir schliefen sofort ein und tankten ordentlich Sonne. Es gab ein böses Erwachen, vor Allem für mich, da ich zwar das Gesicht eingecremt hatte, jedoch die nun Krebsroten Arme total vergessen hatte. Dies bescherte mir am Abend noch unzählige Sprüche.

Die Siegerehrung war etwas enttäuschend. Ich landete 2-mal auf dem undankbaren 4. Rang und verpasste das Podest jeweils nur um wenige Hundertstel.

Michi gewann auch noch ein Spezialwachs und schon ging’s nach Hause.

Jedoch verabschiedete sich Michi nur vorübergehend, zur später Stunde traf ich ihn und weitere Skiclubmitglieder noch (Im wahrsten Sinne des Wortes-> beim Apre ski). Wir trugen beide auffallend lange Ärmel…….

Schnappy aka. Sämi Hügin

 

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